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Reise nach Honduras

Quicktime Panorama (benötigt Quicktime from www.apple.com/quicktime/download)

Der Flug ging über Madrid und Miami nach San Pedro Sula im Norden von Honduras. Nach 3 E-Mails war klar, dass mich der Chauffeur meines Luxushotels in San Pedro Sula (kein Witz, wirklich eines der besten am Platz) am Flughafen in San Pedro Sula kurz vor Mitternacht abholen würde, in Realität war aber niemand dort. Am nächsten Morgen fragte ich ihn, warum er nicht gekommen sei. Er sagte nichts, nicht einmal Entschuldigung.



Zum Glück war das Taxi wenigstens einen Viertel billiger gewesen als jenes des Hotels.
Konkret: die 10-mintige Fahrt vom Flughafen zum Hotel kostete 15 Fr., die 10-minütige Fahrt vom Hotel zum Busterminal nur noch 5 Fr., und die 2½ stündige Busfahrt mit dem Superluxus-Bus nach Santa Rosa auch 5 Fr.
Seit dem Überfall durch den Taxifahrer in Mexico ist mir immer recht unwohl in Taxis von fernen Ländern. Darum kam mir mein Taxi für die kurze Fahrt von der Busendstation in Santa Rosa bis zur Wohnung von Isabella etwas suspekt vor. Es hatte innen keine Türgriffe, dafür war das Dach offen (leider regnete es). Als der zweite Mitfahrgast aussteigen wollte (er sass vorne, ich hinten) musste ich ihm durch mein heruntergelassenes Fenster (man konnte kein Fenster bewegen, da alle Kurbeln fehlten, und seines war geschlossen) von aussen die Türe öffnen. Ich atmete auf, also liessen die fehlenden Türgriffe usw. nicht auf einen bevorstehenden Überfall schliessen.
Kurz darauf hielt er in einer abgelegenen Seitenstrasse (was nichts heisst, alle Strassen sind hier höchstens Seitenstrassen), und sagte, er käme gleich wieder, er müsse nur noch in einer Apotheke etwas kaufen. Etwa eine Viertelstunde wartete ich im Auto auf Gangster, aber der einzige der dann kam war der Taxifahrer mit einer Salbe. Also fuhren wir weiter, etwa 100 m, dann hielt er wieder an. Dort warteten wir wieder einige Minuten, bis dann seine Frau kam, für welche die Salbe bestimmt war. Wir machten dann noch einen kleinen Umweg um seine Frau an dem ihr zusagenden Ort abzusetzen, und dann brachte er mich wirklich wohlbehalten an mein Ziel.
40 Minuten Taxi fahren, für ungefähr 70 Rappen, die Preise wurden immer günstiger.


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Regeln werden hier grundsätzlich nicht beachtet, nicht einmal vom Wettergott. Im Internet stand, im Februar gäbe es 1 mm Niederschlag. Seit ich am Flughafen angekommen bin regnet es aber.
Unser Besuchsprogramm bei den Familien und Jugendlichen musste deshalb geändert werden. Die Strassen sind nicht asphaltiert, sondern sind aus Lehm. Die Stadt Santa Rosa ist wie eine Berg- und Talbahn. Die steilen Strassen kann man zu Fuss unter diesen Umständen nicht mehr benützen, da man im Matsch ausgleitet. Also ist ein wichtiges Kriterium für die Zuteilung des Geldes an die Jugendlichen, dass sie nicht an einer steilen Strasse wohnen ;-)


Santa Rosa de Copán
ist eine alte Kolonialstadt, mit etwa 45'000 Einwohnern etwas grösser als Horgen. Trotzdem, dass es fast nur einstöckige Häuser gibt, ist die Ausdehnung aber eher kleiner als in Horgen. Preisfrage: wie ist das möglich? Antwort: Während bei uns ein Junggeselle alleweil eine Wohnung mit 70 m2 hat, war das schlimmste hier angetroffene Beispiel eine Famile mit 5 Personen, auf 7 m2 !



 

NB: Beim Klicken auf das obere Bild erscheint ein Apple Quicktime Movie (.mov), welches das Vorhandensein bzw. die Installation von Java bedingt.
Auf dieser Webseite kann überprüft werden, ob die neueste Version von Java bereits auf dem Computer installiert ist.

© P. Fritz,